Biografie

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Anastasia Zorina (*1989 in Jekaterinburg / Russland) erhielt im Alter von fünf Jahren ihren ersten Klavierunterricht. Mit sieben Jahren ging sie an die Hochbegabten-Musikschule ihrer Heimatstadt und gab ihr erstes öffentliches Konzert. Anastasia studierte seit 2004 an der Hochschule für Musik und Theater in München, wo sie zunächst als Jungstudentin sowie seit 2005 als Vollstudentin von Prof. Claude-France Journès unterrichtet wurde und von 2007 bis 2011 die Klasse von Prof. Gerhard Oppitz besuchte. Im Jahre 2011 schloss Anastasia Zorina ihr Aufbaustudium an der Münchner Musikhochschule mit Auszeichnung ab. 2013 hängte sie dort zusätzlich ein Diplom in Instrumentalpädagogik an. Ihre Diplomarbeit behandelt das Thema ,,Prävention von Lampenfieber bei Musikern”. Seit 2013 studiert Anastasia Zorina in der Klasse von Prof. Milana Chernyavska an der  Kunstuniversität Graz im Masterstudiengang Klavier.  Zahlreiche Meisterkurse, u.a. bei den Professoren Alexei Scavronsky,  Klaus Hellwig, Philippe Entrement, Andras Schiff, Robert Levin und Karl-Heinz Kämmerling und Oxana Yablonskaya ergänzen ihre musikalische Ausbildung.

Anastasia kann auf zahlreiche internationale Wettbewerbserfolge verweisen: 1998 war sie Preisträgerin des Internationalen Karamanow-Wettbewerbs, 2000 Preisträgerin des Russischen Schostakowitsch-Wettbewerbs, 2003 bis 2005 mehrfache 1. Preisträgerin beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ sowie 1. Preisträgerin beim Internationalen Wettbewerb der Cittá di Moncalieri in Italien. 2004 bekam Anastasia eine Auszeichnung für herausragende musikalische Leistungen bei den Odeon-Konzerten in Regensburg. Ihr bisher größter Erfolg war ein hervorragender 2. Preis beim Internationalen Klavierwettbewerb für Junge Pianisten im niederländischen Enschede 2006. Im Jahr 2013 wurde sie Semifinalistin beim 1. Internationalen Blüthnerwettbewerb ,,Goldener Ton” in Wien, sowie beim Internationalen Wettbewerb ,,Premio Iturbi” in Valencia, Spanien.

Von 2005 bis 2008 wurde Anastasia von der Jürgen Ponto Stiftung der Dresdner Bank unterstütz. Von 2006 bis 2010 wurde sie zwemal Stipentiatin des Car-Heinz Illies Stipendiums, sowie einmal des Gerd Bucerius Stipendiums der Deutschen Stiftung Musikleben. Seit 2013 ist sie Stipendiatin der Internationalen Musikakademie im Fürstentum Lichtenstein, wo sie regelmäßig an Intensivwochen teilnimmt.

Anastasia konzertierte bereits deutschlandweit, sowie auch in den Niederlanden und der Schweiz. Sie spielte im Rahmen mehrerer bedeutender Festivals, der Schwetzinger Musikfestspiele (2006) des Next Generation III in Dortmund (2007),des Bodenseefestivals (2010), sowie der Musikfestspiele Saar (2011). Als Solistin konzertierte sie mit dem Orchester der Stadt Heidelberg, mit der Camerata Stuttgart, dem Sym­phonischen Ensemble München, der Philharmonie Bad Reichenhall und dem Kammerorchester Regensburg. 2008 wurde ihr Beitrag mit der Ballade Op. 24 von Edward Grieg Teil der Jahres-CD ,,Piano Furioso” des Deutschen Stiftung Musikleben. Im Jahr 2010 wirkte sie bei der Produktion ,,Genie Chopin” des Fernsehsenders ,,Deutsche Welle” anlässlich des 200. Jubiläums von Frédèric Chopin mit. Ihr Auftritt in Steckborn (Schweiz) beim Bodenseefestival mit den 12 Etüden op. 10,  der Sonate in b-moll und anderen Werken von F. Chopin wurde live vom Südwestrundfunk aufgenommen.


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